Verfasst von: sandrasamericandream | 20. Juni 2011

Home Sweet Home

Am Samstag bin ich wieder zu Hause angekommen, nachdem sich alle Austauschschüler in Wash. D.C. versammelt haben und nach einem sehr langem Flug. Ich hab alles gut überstanden und zum Glück hat auch mit dem Gepäck alles geklappt.

In D.C. hatte ich nocheinmal eine sehr interessante Zeit. Ich habe einen Senatoren aus Utah getroffen und noch andere Mitarbeiter rund ums Capitol. Außerdem sind wir als Gruppe abends auf eine Bootstour gegangen und hatten dort Abendessen.

Zu Hause hat sich doch nicht so viel verändert ;) und an die Sprache konnt ich mich schneller als erwartet wieder gewöhnen. ;) Nur eines vermisse ich wohl schon: Die vielen schönen Berge von denen ich in Utah immer umzingelt war.

Ach ja, eines hätte ich fast vergessen. An meinem letzten Tag in Utah, waren meine Gasteltern, meine Freundin aus Brazilien und ich nocheinmal in Park City, wo es wunderschön ist und ich noch fleußig souvenirs kaufen konnte. ;)

Verfasst von: sandrasamericandream | 5. Juni 2011

Goodbye Herriman High

Schule ist jetzt endgültig vorbei und mit den Sommerferien hat auch endlich das Sommerwetter begonnen- aber… letztes Wochenende waren wir in den Bergen, in der Holzhütte. und dort hat es am letzten Tag nochmal kräftig geschneit und wir hatten ENDE MAI eine Schneeballschlacht.

Mit dem Schuljahresende neigt sich auch mein Austauschjahr dem Ende hinzu. Nur noch 1,5 Wochen und dann flieg ich weg, nach Hause. Da wird man schon etwas traurig. Am letzten Schultag hab ich super viele Fotos gemacht.

Außerdem war ich auch bei der Abschlusszeremonie der 12. Klässler, welche hier sehr groß veranstaltet wird.Die Austauschschüler wurden hier auch geehrt. Alle “Graduates” (vergleichbar mit “Abiturienten”) tragen einen bestimmten Mantel und Hut (siehe Fotos). Meine Freunde und ich haben darin auch fleißig Bilder gemacht.

Danach haben die “Seniors” (12. Klässler) eine große Party bis spät in die Nacht. Für die “Juniors” (11. Klasse) gibt es den nächsten morgen den sogenannten “Senior Sunrise”, wo sozusagen ins letzte Schuljahr gestartet wird.

soooo…. ich sollte wahrscheinlich auch einmal Probe packen, denn gestern war ich noch einmal auf großer Abschluss-Shoppingtour.

Übrigens habe ich auch meinen Tonschuh und Box glasiert. (siehe Fotos)

Und….. gestern hat meine Gastfamilie eine super niedliche neue Hundewelpin mit nach Hause gebracht!- Noch etwas mehr das ich vermissen werde ;) , als ob es nicht schon genug geben würde. ;)

Verfasst von: sandrasamericandream | 19. Mai 2011

Immernoch kein konstantes Wetter

Ach ja… das Wetter. Es fühlt sich fast so an, als wäre das alles worüber ich schreibe. ;)   Jedenfalls hat es heute und gestern geregnet und es war ziemlich kalt, was dazu führte, dass mein Leichtatlethikwettkampf  abgesagt wurde. Und dann höre ich von meinen Verwandten in Deutschland was für tolles Sommerwetter dort drüben ist…. Ich hoffe bevor ich hier wegfliege, kommt die Sonne nochmal öfter über den Ozean.

Jetzt mehr dazu, was hier in den letzten Wochen so passiert ist:

Vor 2 Wochen bin ich mit meiner Gastfamilie zu einem Lauf gegen Krebs gegangen. Es waren über 30 000 Menschen, die teilnahmen um auf Krebs, speziell Brustkrebs aufmerksam zu machen. Wenn ich mich recht erinnern kann wurden ungefähr 750 000 Dollar gespendet, für Krebspatienten und Technologie. Das war jedenfalls super, da mitzumachen.

Außerdem hab ich noch ein paar Tempel angeschaut. Aber nur von außen. Denn wenn man dort hineingehen möchte, muss man ein Mitglied der LDS Kirche sein.

Schule neigt sich langsam dem Ende zu. Am 2. Juni ist das amerikanische  Schulleben für mich zu Ende. Wie auch in Deutschland scheint die Schule am Ende immer langsamer zu vergehen. ;) Aber in Klassen wie Tonarbeit, wird noch fleiß und mit viel Spaß gearbeitet. Letzte Woche habe ich meinen Riesenschuh (siehe Fotos) fertiggestellt und jetzt bin ich gerade dabei, diesem ein bisschen Farge zu geben.

Das letzte Wochenende habe ich mit den Austauschschülern meiner Organisation in einem Vergnügungspark namens Lagoon verbracht. Dort wurde viel geschrien und gelacht. Eines der verrücktesten Sachen, die ich je gemacht hab, war sicherlich der “Skycoaster”. 2 Freundinnen und ich waren nur an einem Seil befestigt und nachdem wir hoch oben in der Luft angekommen waren wurden wir einfach “fallen gelassen”

jetzt gibt es nur noch zu sagen, dass ich in weniger als einem Monat wieder in Deutschland sein werde. Und ich fühle mich traurig und glücklich zur gleichen Zeit. Traurig Freunde und Familie und die Lebensweise hier zu verlassen, aber super glücklich zu Hause anzukommen und Mamas deutsches Essen zu verspeisen ;) und meine gesamte Familie und meine Freunde wiederzusehen!!

Bis Bald

Verfasst von: sandrasamericandream | 1. Mai 2011

Las Vegas

Die 4 Tage in Las Vegas waren super, ich hab viel gesehen und hatte Spaß. Auch das Wetter hat mitgespielt, denn dort waren sonnige 25°C oder mehr. (im Gegensatz zu Utah, wo es am Freitag schon wieder geschneit hat)

In Las Vegas sind die Hotels sozusagen die Sehenswürdigkeiten. Jedes Hotel hat ein bestimmtes Thema. So gibt es zum Beispiel das “New York New York” und “Paris”. Oder auch das “Venitian”, welches innen einen Kanal hat, wie in Venedig. Das heißt von Eifelturm bis Freiheitsstatue hab ich alles gesehen. ;)  Außerdem gibt es in den Hotel auch verschiedene Attraktionen, wie z.B. eine riesige Achterbahn im New York Hotel.

Abends werden überall die verschiedensten Shows aufgeführt. Ich habe hier 3 verschiedene gesehen. Ganz toll war “Mystere” eine schow des “Cirque du Soleil”. Darin gab es viel Akrobatik, bizarre Kostüme, aber auch Humor. Die Artisten waren außergewöhnlich, in der Luft, auf Trampolinen und Stangen. Ich hab gedacht jeden Moment könnte sich wer verletzten.

Viele Stars hab ich auch getroffen, im Wachsmuseum Mme Tussauds. ;)

Nicht zu vergessen sind natülich die Casinos welche überall, in jedem großen Hotel zu finden sind. Aber damit hatten wir nicht viel zu tun, da meine Freundin und ich noch nicht volljährig sind.

Zum Abschluss, was mir am besten gefallen hat: Die Wasserspiele vor dem Hotel “Bellagio”. Alle halbe Stunde wird dort eine Schow mit Musik aufgeführt, wirklich sehenawert. Ich hab auch ein video gemacht, welches ich aber leider nich hochladen kann. Wer möchte, kann ja mal auf you tube nachschauen ;)

na gut, das war also meine Las Vegas Reise. Diesmal gibts ein paar mehr Fotos, da ich nichts auslassen wollte. ;)

Verfasst von: sandrasamericandream | 23. April 2011

Spring Break

Wir haben hier in Utah jetzt ein paar Tage frei, Frühlingsferien (Springbreak) und…..morgen geht´s nach Las Vegas;) ich wurde von einer Freundin eingeladen und fahre mit ihr und ihrer Familie.

Aus den vergangenen Wochen gibt es aber noch mehr zu erzählen. Eine Universität in Utah (BYU) veranstaltet eine Weltsprachenausstellung, bei der man auch an Wettkämpfen teilnimmt. Ich war dort mit meiner Spanischklasse. Es war ganz gut, allerdings relativ stressig, da unser Bus eine Stunde zu spät losgefahren ist aufgrund eines Defekts.

Außerdem gab es einen “Black Light Stomp” in der Schule. Also einer der nicht formellen Bälle sondern einfach nur eine Schulparty. Ich liebe die Schulpartie hier! es kommen ganz viele Schüler und es wird jede Menge getanzt. Natürlich ohne Alkohol und nur bis um 22 Uhr. Aber super spaßig. Besonders diesmal, da das Schwarzlicht einen super Effekt gab.

“Young Womens” ist auch immer noch super. Diese Woche waren wir “Ice Blocking”, dass heißt auf einen Eisblock setzten und einen Großen Berg runterrutschen.

Hier wird natürlich auch Ostern gefeiert , allerdings gibt es keine Feiertage, sondern nur Ostersonntag. Gestern haben wir jedenfalls Ostereier gefärbt i meiner Familie. ;)

Ich meld mich dann wieder, wenn ich zurück bin auch Las Vegas ;)

Verfasst von: sandrasamericandream | 5. April 2011

Frühlingswetter in Utah

Ich hatte ja schon einmal erwähnt, dass das Wetter hier gern mal verrückt spielt. Aber dieses Wochende war wirklich extrem. Freitag und Samstag waren über 20°C und am Sonntag morgen lagen dann aufeinmal min. 10 cm Schnee.

Wie das Wetter können während eines Austauschjahres auch die Emotionen verrückt spielen. Letzte Woche war super, aber davor war ich etwas deprimiert. Warum? gute Frage. Ich würde sagen es ist hart, da nur noch 2 Monate vor mir liegen. Ich möchte meine Freunde und Famile in Deutschland wieder sehen und vermisse das deutsche Essen, aber gleichzeitig bin ich traurig hier weg zu müssen.

Wer darüber nachdenkt an einem Längeren Austausch teilzunehmen sollte also vorbereitet sein. ;) Es macht Spaß und bringt neue Erfahrungen mit sich aber es gibt auch Hürden zu überwinden und neue Aufgaben zu bewätligen.

Verfasst von: sandrasamericandream | 5. April 2011

Basketball Utah Jazz vs. Dallas Mavericks

Letzten Samstag war ich bei einem Basketballspiel mit meiner Familie. Das Team für Utah (Jazz) ist gegen die Mavericks aus Texas angetreten. Wir(Utah) haben leider verloren. Aber der Abend war trotzdem super und außerdem… Hab ich Dirk Nowitzki (deutscher Basketballspieler) getroffen. Nowitzki spielt für die Mavericks und nach dem Spiel hab ich dann ein Foto mit ihm machen können. ;)

Verfasst von: sandrasamericandream | 26. März 2011

Langsam wird´s Frühling

Eines hab ich in den letzten Wochen gelernt. In Utah kann man dem Frühlingswetter nicht trauen denn es kann sich mit jeder Minute wenden.  Da hab ich doch vor etwa 2 Wochen gedacht der Frühling sei endgültig angekommen weil wir ein paar wunderschöne sonnige Tage hatten aber dann wurde ich enttäuscht als es den nächsten Tag doch tatsächlich geschneit hat. Gesten hat das Wetter auch verrückt gespielt. Den ganzen Tag war ein regnerischer Tag gemischt mit Schnee und gegen 17 Uhr war auf einmal strahlender Sonnenschein. Im Moment sehe ich auch einen strahlend blauen Himmel wenn ich aus dem Fenster sehe.

Es gibt aber natürlich noch wichtigere Sachen als das Wetter über die ich schreiben kann. ;)

Im März hat mit dem Frühling auch eine neue Sportsaison begonnen, welche Baseball, Softball, Lacrosse, Fußball und Leichtathletik beinhaltet.

In der Leichtathletik kann man sich aussuchen was genau man  machen möchte. Ich bin jetzt im Sprint-team. Das heißt ich trainiere für die 100 Meter, 200 Meter und 4x100m Staffel, jeden Tag nach der Schule. Außerdem versuche ich mich im Stabhochsprung, wo ich es noch nicht sehr weit gebracht habe. ;) Aber es macht sehr viel Spaß und ist etwas das man ja einfach mal ausprobieren kann. ;)

Letzten Mittwoch hatten wir unseren ersten kleinen Wettkampf gegen eine andere Schule. Es hat sehr viel Spaß gemacht und auch das Wetter hat an dem Tag mitgespielt. ;)

Und jetzt komme ich zum großen Event der letzten Woche…. PROM

Prom ist der größte und wichtigste Ball des ganzen Jahres. Deswegen fand dieser auch nicht in der Schule sondern im Staats Capitol in Salt Lake City statt (ist ein politisches Gebäude vergleichbar mit dem Landtag unserer Bundesländer) und es war wunderschön, drinnen wie draußen.

Aber bevor ich dort angekommen bin, hab ich schon einen tollen Tag verbracht. Wie vor jedem Ball gab es eine Tagesaktivität, welche diesmal von den Jungs geplant wurde weil die Jungs diesmal auch mit wählen dran waren und die Mädchen gefragt wurden. Unsere Gruppe von 5 Paaren ist jedenfalls klettern gegangen, in einer Art Kletterhaus mit vielen verschieden Kletterwänden. Das hat den Tag schon mal super gestartet. Danach ging´s zurück nach Hause um mich für Abends fertig zu machen. Mein Kleid hab ich diesmal von meiner Gastschwester geliehen.

Danach wurden Fotos gemacht und es gab ein spitze Abendessen mit Shrimp, Salat, Lasagne Erdbeerkäsekuchen und vielem mehr. ;)

Und dann sind wird zum Hauptevent des Abends gefahren, dem eigentlichen Ball im State Capitol. Der Abend war traumhaft und hatte schon irgendwie etwas Märchenhaftes wegen der Kleider und dem. ;) Schaut euch die Bilder an und ihr wisst wovon ich rede.

Bis bald, nächstes Mal hoffentlich früher als nach  3 Wochen ;)

Verfasst von: sandrasamericandream | 6. März 2011

Benotung und Schulsystem in den USA

In Amerika  gibt es 4 Quartale, wobei jeweils 2 ein Semester sind. Hier werden Zeugnisse pro Quartal vergeben, am Ende werde ich also 4 verschiedene haben. Der höchste Durchschnitt der erreicht werden kann ist ein 4.0 GPA (Name des Durchschnitts). Und je nachdem wie viele Noten unter einem A (1) sind, wird der GPA niedriger.

Zusätzlich zu den Zeugnissen werden Urkunden vergeben an alle Schüler die einen 3.5 GPA oder höher haben. Gestern habe ich  für meine ersten beiden Quartale diese Urkunden zugeschickt bekommen.

Die Benotung ist auch ein wenig anders. Alle Hausaufgaben werden benotet, das heißt um eine gute Note zu bekommen muss man all seine Hausaufgaben sorgfältig erledigen. Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass wenn man Mal einen schlechteren Test hat, wird dieser durch die vielen Hausaufgabennoten schnell wieder ausgeglichen. Der Nachteil ist natürlich das mit den Hausaufgaben viel Arbeit verbunden ist. ;) Dafür muss man aber weniger lernen weil die Hausaufgaben auf den Test vorbereiten und die Tests im Vergleich zu Deutschland einfacher sind und fast immer Ankreuztests sind.

In den USA  besucht jeder Schüler die gleichen Schulen, das heißt es wird nicht in Gymnasium, Realschule usw. unterteilt. Die Grundschule geht bis zur 5. Klasse, danach kommt die Mittelschule welche 6.-9. Klasse beinhaltet und abschließend gibt es die High School von 10.-12. Klasse. (Mittelschule und High School können variieren, in anderen Staaten geht die Mittelschule nur bis zur achten Klasse und somit beginnt High School mit der 9.)

Außerdem gibt es in der High School keine festgelegten Klassen wie 11a, 11b…. Hier kann jeder Schüler seinen Stundenplan beliebig wählen und es gibt weniger festgelegte Fächer, es müssen aber bestimmte Felder abgedeckt werden, wie Soziales, Naturwissenschaften, Fremdsprachen, Geschichte u.a. English und Mathe müssen allerdings in jedem Jahr belegt werden.

Durch dieses System können Zehnt- Elft- und Zwölftklässler  das gleiche Fach belegen. Denn je nachdem wie gut man in einem bestimmten Fach ist, kann man verschiedene Levels belegen. (Das heißt z.B. nicht jeder Schüler beendet die High School mit demselben Schwierigkeitsgrad in Mathe)

Wenn ich erzähle, was wir in Deutschland alles belegen müssen werde ich immer ganz erstaunt angeguckt. Denn hier muss man nur eine Fremdsprache belegen und diese auch nur für 3 Jahre wenn man sie nicht weiterführen möchte und nur jeweils ein Jahr Chemie, Physik und Bio.

Letzten Endes würde ich behaupten dass High School einfacher ist, aber das amerikanische Schulsystem seine Vorteile hat.

Verfasst von: sandrasamericandream | 28. Februar 2011

Wyoming

Am Wochenende stand ein „Midterm-Meeting“ meiner Austausch Organisation statt. Dafür haben sich alle Austauschschüler der Region in Wyoming getroffen. Es waren viele verschiedene Länder vertreten- Deutschland, Spanien, Ukraine, Saudi- Arabien, China, Südkorea…

Freitagnachmittag begann unser Programm mit einem Besuch im Gerichtshaus von „Kemerer“, dem kleinen Ort wo wir unsere Zeit in Wyoming verbracht haben. Wir haben eine kleine interessante Führung bekommen und durften sogar im Richterstuhl sitzen.

Anschließend haben wir ein paar amüsante Spiele gespielt, um einander besser kennenzulernen. Wir haben uns viel über unsere verschiedenen Erfahrungen hier in den USA ausgetauscht.

Am nächsten Morgen hatten wir ein Gruppengespräch mit unseren Koordinatoren über unsere bisherige Zeit hier und unsere Pflichten und Ziele. Danach haben wir für 2 Stunden ein Altersheim besucht. Denn in den 10 Monaten in den USA müssen alle Austauschschüler 20 Sozialstunden leisten.

Das Treffen war sehr erfolgreich und interessant und ich konnte viele neue Leute aus den verschiedensten Ländern kennenlernen.

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